Das Spiel hat nicht einmal noch angefangen und schon gab es die nächste Hiobsbotschaft. Tomas Salata, Mario Baldovsky, Aleksandar Kuhan und Christos Papadimitriou waren in einen Autounfall verwickelt. Den Mauerwerk-Kickern ist aber außer einem Blechschaden nichts passiert. Keine guten Vorzeichen also - immerhin hatte man ja in den letzten Wochen nicht gerade das Glück auf seiner Seite.


Aber vor allem Kuhan, Papadimitriou und auch Baldovsky zeigten im Spiel gegen Traiskirchen sehr ansprechende Leistungen. Im ersten Abschnitt verlief das Spiel noch ausgeglichen - mit leichten Vorteilen für die Schweitzer-Elf nach 15 Minuten fad Mauerwerk durch Kürsat Güclü die erste Chance vor. Nur wenig später scheiterte Karim Sallam mit einem Schuss am Traiskirchner Schlussmann Stöckl. In der 28. Minute war es dann aber so weit. Sallam mit der Flanke und Ferdinand Takyi war per Kopf zur Stelle und traf zum 1:0. Überglücklich sank Takyi zu Boden - immerhin war auch er in den letzten Wochen in die Kritik gekommen. Das war es aber auch schon in der ersten Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann für die Schweitzer-Elf dann mit einem Feuerwerk. Karalic Abschlag und Traiskirchens Goalie Stöckl verschätze sich Takyi brauchte denn Ball nur mehr ins leere Tor zu schieben (46.). Mit dem noch nicht genug. Nur zwei Minuten später das nächste Geschenk der Gäste. Dieses Mal war es Güclü der den Ball im Tor zum 3:0 unterbrachte. Im Gegenzug stellten die Traiskirchner aber auf 1:3, ehe Karim Sallam zwei Minuten später per Kopf das vorentscheidende 4:1 gelang. "Das waren verrückte zehn Minuten. Wir sind natürlich stark geworden durch die Fehler der Traiskirchner", so Schweitzer. Allerdings hätten dann beide Teams gut und gerne noch vier oder fünf Tore erzielen können. Einen Treffer gab es im Finish dann noch für Mauerwerk. Kürsat Güclü hatte mit dem 5:1 dann keine Mühe mehr und drehte jubelnd ab. Nach vier Spielen ohne Sieg gab es jetzt endlich mit dem 5:1 den Befreiungsschlag. "Wir müssen aber weiter hart arbeiten. Die letzten 20 Minuten hatten wir im Spiel keine Ordnung mehr. Das müssen wir besser zu Ende spielen und den Gegner laufen lassen. Aber das ist ein Prozess und der dauert noch drei bis vier Wochen", so Schweitzer weiter. Es gibt ihn also doch - den berühmten Trainereffekt...
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