Nichts wurde es aus dem erhofften Sieg des FC Mauerwerk im Auswärtsspiel gegen Neusiedl/See. Zwar war die Schweitzer-Elf 90 Minuten drückend überlegen, doch die Burgenländer machten aus nur drei Chancen einen 2:1-Sieg. "Klingt blöd, aber der Ausschluss von Bozkurt hat uns nicht in die Karten gespielt", meint FCM-Trainer Schweitzer.


Es bleibt bei einem Sieg und einem Remis nach sechs Runden. Somit wird man die Ansprüche beim FC Mauerwerk runterschrauben müssen - ein Platz unter die Top 5 wäre schön. Aber im Spiel gegen Neusiedl/See zeigte die Schweitzer-Elf ein gutes Spiel - einzig die Lösungen vor dem gegnerischen Tor hätte man besser machen müssen. Die ersten zehn Minuten war man druckvoll hatte durch Karim Sallam und auch Bernhard Luxbacher zwei gute Möglichkeiten. Doch mit dem Ausschluss von Ex-Mauerwerk-Kicker Osman Bozkurt, verpasste Philipp Haas einen Kopfstoß, nahm das Spiel eine Wende. Die Neusiedler stellten um spielten 4-4-1 und machten auf dem kleinen Platz hinten dicht. Somit war der Spielfluss der Schweitzer-Elf unterbrochen und man hatte keine Lösungen den Abwehrbeton der Burgenländer zu durchbrechen. Die Heimischen waren da glücklicher. Denn ein Freistoß von Florian Uhlig fand nach 20 Minuten unerwartet den Weg ins Tor - es war eine der wenigen Torchance der Burgenländer im ersten Abschnitt. Bei einem Christ-Freistoß musste sich Karalic noch einmal auszeichnen.

Nach dem Seitenwechsel agierte Mauerwerk dann nicht mehr so druckvoll und kam kaum mehr zu Möglichkeiten. Die Neusiedler hingegen verwerteten einen Konter durch Sascha Steinacher zum 2:0. Mit Formose Mendy machte die Schweitzer-Elf zwar ein bisschen Druck, aber außer zwei drei Chancen schaute nicht viel heraus. Kurz vor dem Ende dann doch noch einmal Hoffnung. Mohamed Bassiouny zog ab und der Ball wurde unhaltbar zum 1:2 abgefälscht. Jetzt warf Mauerwerk natürlich alles nach vorne - drückte auf den Ausgleich, doch dieser wollte einfach nicht mehr gelingen. Somit musste man die erste Niederlage in den letzten vier Spielen gegen die Burgenländer hinnehmen. "Wir hatten dann keine guten Lösungen mehr. Die Burschen sind auch nicht ruhig geblieben und haben das nicht gut fertig gespielt. Aber das ist jetzt unsere Aufgabe. Im Heimspiel gegen Wiener Viktoria wird das wieder ganz anders ausschauen", verspricht Schweitzer. Gespielt wird gegen den Aufsteiger allerdings erst am Dienstag, den 17. September um 19.30 Uhr in Schwechat.
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